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Ausgabe 04 / 2012
Zukunftssicher aufstellen
Liebe Leserinnen und Leser,
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Was bringt die Zukunft? Diese einfache Frage, heruntergebrochen auf den konkreten Arbeitsalltag in der PBS-Branche, stellt alle Marktteilnehmer vor große Herausforderungen. Hersteller holen Trendexperten ins Boot, um neue Marken und Kollektionen auf der Basis von möglichst genauen Einschätzungen und statistischem Material zu entwickeln. Ein gutes Beispiel dafür gibt der Hainburger Hersteller Thorka mit seiner neuen Marke im Taschenbereich (lesen Sie dazu unsere Beiträge auf den Seiten 39 und 68-69). Auch der Office Gold Club, die Vereinigung renommierter Markenhersteller, lädt regelmäßig Zukunftsforscher ein, um möglichst konkrete Einblicke in kommende Trends und gesellschaftliche Veränderungen zu bekommen und diese dann auch mit Händlern zu teilen. Bei der von der Redaktion besuchten OGC-Veranstaltung in Stuttgart (Seite 34) sprach Zukunftsforscher Dr. Karlheinz Steinmüller, seines Zeichens Gründungsmitglied des Kölner Instituts z_punkt, über kommende und teils schon manifeste Veränderungen in unserer Lebenswelt und deren Auswirkungen auf den Büroalltag. Hochinteressante Erkenntnisse zu dem Thema „Der Arbeitsplatz von morgen“ liefert auch unser gleichnamiger Beitrag (Seiten 8-11), dem eine Studie des Zukunftsinstituts zugrundeliegt. Um in Zukunft unabhängiger von lokalen Veränderungen in Infrastruktur und Einkaufsverhalten zu sein, hat sich der PBS- und Buchhändler Ebert aus Stuttgart (Bericht auf den Seiten 28 und 29) zu einer zweiten Filiale entschlossen. Damit will Uwe Ebert Synergien nutzen und auch deutlichere Schwerpunkte setzen – denn nur mit einem klaren Profil lässt sich im Fachhandel punkten. Zurück zur Eingangsfrage: Hinter dem Drang, in die Zukunft blicken zu wollen, steckt auch immer eine kleine Portion Unsicherheit und damit verbunden die Absicht, diese überwinden zu wollen. Im Gespräch mit Dr. Karlheinz Steinmüller fiel der Terminus der „relativen Gewissheiten“. Manchen mag es nicht reichen, „nur“ eine relative Gewissheit zu haben. Dennoch ist diese der allgemeine Konsens. Aber daraus ergibt sich die Verantwortung, trotz dieser nur relativen Gewissheit aktiv die (berufliche und unternehmerische) Zukunft zu gestalten, indem etwas Neues geschaffen wird. Freilich sollte dies niemals ohne eine vorherige fundierte Analyse stattfinden. Wenn Sie auch an Denkanstößen, konkreten Best-practice-Beispielen sowie fundierten und datenbasierten Analysen interessiert sind, legen wir Ihnen die vorliegende Ausgabe der Office&paper ganz besonders ans Herz.
Ihr
Team der

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